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Allgemeiner Behindertenverband Sachsen-Anhalt
_______________________________________________________________________________________________________________ Mitglied im ABiD und DPWV


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     Allgemeiner Behindertenverband in Sachsen – Anhalt e.V.

     Moskauer Straße 23

     39218 Schönebeck

 

     Fon:   03928 / 728672                       E-Mail:     abisalv@aol.com

     Fax:    03928 / 728674                       Internet:   www.abisa.de

 

     Vorsitzender :                                     Dr. J. Hildebrand

     ehrenamtlicher Geschäftsführer:        F. Schiwek


Mitgliedsantrag für Verbände

Mitgliedsantrag für Einzelpersonen


Profil

 

Der Allgemeine Behindertenverband in Sachsen – Anhalt wurde am 14.09.1990 in Genthin gegründet.

Er ging aus dem ehemaligen (noch zu DDR – Zeiten gegründeten)

„Verband der Behinderten im Bezirk Magdeburg“ hervor.

Der Verband ist parteipolitisch, ethnisch und konfessionell unabhängig und

verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke.

 

Der Landesverband verwirklicht den Zweck insbesondere durch:

  • Förderung und Gestaltung des partnerschaftlichen Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderungen  

  • Anregung, Förderung und Durchführung von Maßnahmen, die geeignet sind, die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen - auch unter Einbeziehung ihrer Familien und Freunde - zu verbessern,

  • Errichtung und Betreibung von Einrichtungen und Projekten der Kinder- und Jugendhilfe

  • Fahrdienst und andere Hilfs- und Betreuungsleistungen für mobilitätseingeschränkte Menschen und deren Angehörige

  • Information der breiten Öffentlichkeit über die Probleme der Menschen mit Behinderung

  • Sammlung, Auswertung und Erweiterung der auf dem Gebiet der Behandlung und

  • Betreuung von Menschen mit Behinderungen gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse,

  • Integration weiterer Organisationen zur Förderung und Betreuung behinderter Menschen, zweckdienliche Initiativen gegenüber gesetzgebenden Organen, Behörden und anderen Verbänden, sowie

  • Weiterbildung der Menschen mit Behinderungen und ihrer Betreuer. 

Im ABiSA organisieren sich derzeit 19 Kreis- und Ortsverbände, sowie Selbsthilfegruppen

und verschiedene Ehren- und Einzelmitglieder.

Schirmherrin und Ehrenmitglied des Verbandes ist Frau Elke Lüdecke, Landesfunkhausdirektorin des mdr.

Der ABiSA ist Mitglied im Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland (ABiD e.V.)

und im DPWV – Landesverband Sachsen – Anhalt.  

 

Derzeit vertritt der ABiSA e.V. die Interessen der Menschen mit Behinderungen in folgenden Gremien:

  • Widerspruchsausschuss beim Integrationsamt des Landesverwaltungsamtes

  • Berufungsausschuss des Landessozialgerichts

  • Runder Tisch der Menschen mit Behinderungen

  • Landesbehindertenbeirat

  • Vorstand des ABiD e.V.

  • Vorstand des DPWV – LV Sachsen – Anhalt

  • Sprecherrat des Bündnisses für Soziale Bewegung in Sachsen - Anhalt

Meilensteine

 

   1992              

   Auf Anraten und Drängen des ABiSA e.V. erfolgt unter der

   Regierung des Ministerpräsidenten Werner Münch am

   02.06.1992 der Kabinettsbeschluss zur Berufung eines

   hauptamtlichen Landesbehindertenbeauftragten für das

   Land Sachsen – Anhalt.

 

  1994               

  Der ABiSA organisiert gemeinsam mit der

  Architektenkammer Sachsen – Anhalt die

  1. Landesbaukonferenz.

  In Verbindung und als Ergebnis dieser Konferenz wurde

  durch  die damalige Sozialministerin Dr. Kuppe der

  Runde Tisch und der Landesbehindertenbeirat mit seinen

  Arbeitsgruppen ins Leben gerufen.

 

  1998               

  Am 27. Juni 1998 richtet der ABiSA e.V. seine

  2. Landeskonferenz „Barrierefreies Sachsen – Anhalt“

  aus.

  Hier berieten Vertreter einer Vielzahl von

  Behindertenverbänden und – organisationen mit Politik und  

  Wirtschaft Aufgaben bei der Gestaltung eines barrierefreien

  Landes Sachsen- Anhalt.
  Auf dieser Konferenz versprach Sozialministerin Dr. Kuppe

  ein Landesbehindertengleichstellungsgesetz für das Land

  Sachsen – Anhalt.

  Der ABiSA nahm an den Anhörungen zu den verschiedenen  

  Gesetzentwürfen teil und gehörte somit zu den aktiven  

  Mitgestaltern im Gesetzgebungsverfahren. Letztlich erhielt

  das Land Sachsen – Anhalt als zweites Bundesland ein

  Gleichstellungsgesetz.

 

  2001                

  Mit der 3. Landeskonferenz „Sachsen – Anhalt –

  Tourismus für alle“ nahm der ABiSA am 22.09.2001 eine

  weitere Etappe in Angriff, um Barrieren, Benachteiligungen

  und Diskriminierungen abzubauen.

  Als Ergebnis der Konferenz installierte die

  Landesmarketinggesellschaft einen Beirat für den

  barrierefreien Tourismus.

  2003
 
Im "Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003"
  organisierte der ABiSA seine 4.Landeskonferenz, die zum
  ersten Mal mit internationaler Beteiligung stattfand.
  Gemeinsam mit den Behindertenverbänden der tschechischen
  und slowakischen Republik, sowie anderen Interessenvertretern
  aus Sachsen-Anhaltdiskutierte man zum Thema "Behinderten-

  rechte in Deutschland" auch über den Weg zu einem sozial

  gerechten und barrierefreien Europa.

 

  2004

  Im Anschluss an das Europäische Jahr der Menschen mit

  Behinderungen 2003 erfüllt der ABiSA die vielen Absichtser-

  klärungen und Interessenbekundungen mit Leben und führte

  aus europäischer Ebene das Projekt "Kunst kennt keine

  Barrieren" durch.

  Im Rahmen einer Wanderausstellung wurden Werke

  behinderter Künstlerinnen und Künstler aus der

  slowakischen Republik und aus Sachsen-Anhalt in

  verschiedenen Orten unseres Bundeslandes ausgestellt.

 

  2005

  Der barrierefreie Tourismus ist erneut Hauptschwerpunkt der

  Arbeit des Verbandes. Gemeinsam mit anderen Interessen-

  vertretern von Menschen mit Behinderungen und Vertretern

  touristischer Einrichtungen wird am Aufbau einer zentralen

  Koordinierungsstelle für barrierefreien Tourismus im Land

  Sachsen-Anhalt gearbeitet. Dazu werden modellhaft grund-

  legende Parameter des barrierefreien Bauens an Einrichtungen,

  wie z.B. dem SOLEQUELL in Schönebeck-Bad Salzelmen

  geprüft und umgesetzt.

  Gleichzeitig bildet der Verband einen Modellbetrieb "Barriere-

  freies Salzland", der konkrete Vorhaben erproben und umsetzen

  soll, um einerseits die wirtschaftlichen Chancen des barriere-

  freien Tourismus zu nutzen und andererseits die gemachten

  Erfahrungen auch in anderen Landesteilen anwenden und

  nutzen helfen soll.

© 2007 ABiSA e.V. erstellt von www.positif.de