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Sachsen-Anhalt (ABiSA) e.V.
_______________________________________________________________________________________________________________ Mitglied im ABiD und DPWV |
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Europäischer Protesttag Bischoff verspricht eine aktive Behindertenpolitik
Dr. Jürgen Hildebrand und Sabine Dutschko übergaben ihren Forderungskatalog an Sozialminister Norbert Bischoff und Landtagspräsident Dieter Steinecke Sozialminister Norbert Bischoff (SPD) hat sich anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung für eine weiterhin aktive Behindertenpolitik des Landes ausgesprochen. "Trotz vieler Entwicklungen im Alltagsleben existieren immer noch Benachteiligungen und Diskriminierungen, die es zu beseitigen gilt. Ziel sei es, dass alle Menschen am gemeinschaftlichen Leben teilhaben können", sagte der Minister. Dr. Jürgen Hildebrand, Vorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes in Sachsen- Anhalt, und Sabine Dutschko, Regionalstellenleiterin beim Paritätischen, übergaben Minister Bischoff und Landtagspräsident Dieter Steinecke (CDU) gestern Forderungen zur Verbesserung des Behindertengleichstellungsgesetzes Sachsen- Anhalts.
Volksstimme 6.5.10, Foto: Paritätischer ______________________________
Haus „Luise“ gemalert: Fremde Freunde?
Unter dem Projektmotto „Aus Fremden werden Freunde“ malerten jetzt russlanddeutsche und vietnamesische Migranten die Säle des Hauses „Luise“ des Diakonievereins „Burghof“ in der Moskauer Straße 23, in dem der Landesverband des ABiSA (Allgemeiner Behindertenverband in Sachsen-Anhalt) und seine Begegnungsstätte zu Hause sind. ABiSA-Geschäftsführer Frank Schiwek zeigte sich sehr dankbar für dieses „XENOS - Integration und Vielfalt“ genannte Programm, welches unter anderem von der METOP GmbH Magdeburg getragen wird. Deren Vertreterin Katja Lüders erläuterte: „Wir wollen Migranten in den Arbeitsmarkt integrieren helfen und andererseits Demokratie und Toleranz stärken.“ Dazu würden etwa Sprachtraining und verschiedene konkrete Praktika zählen, wichtig sei eine anzustrebende Nachhaltigkeit, so dass auf einen Teilnehmerpool immer wieder zurückgegriffen werden kann, damit Passivität vermieden wird. Ein Partnerschaftssystem soll dazu beitragen, Migranten und Deutsche einander näher zu bringen und die oft oberflächlich als „Ausländer“ bezeichneten Bürger mitten in die deutsche Zivil-Gesellschaft zu ziehen. _______________________________________________________________________________ Waltraud Pilz stellt im „Haus Luise“ aus
Bemerkenswerte Ölbilder der 1926 in Ummendorf geborenen Hobbymalerin Waltraud Pilz sind ab sofort in den Räumen der Begegnungsstätte des ABiSA – Haus Luise – in der Moskauer Straße 23 in Schönebeck zu sehen. Der Allgemeine Behindertenverband in Sachsen-Anhalt hat hier seinen Sitz und ist Mieter des Diakonievereins Burghof. Die Ausstellung mit Landschaftsbildern im naturalistischen Stil wurde am Donnerstag in Anwesenheit zahlreicher Hausbewohner, Migranten und Mitarbeiter des ABiSA um Geschäftsführer Frank Schiwek feierlich eröffnet, und Waltraud Pilz bedankte sich herzlich für die Möglichkeit dazu und die Unterstützung des Hauses. Die eher kleinformatigen und detailgetreuen Gemälde der in der AWO-Malgruppe tätigen Künstlerin lassen eine romantische Liebe zur Natur erkennen und zeugen von großem Malfleiß und einer talentierten Handfertigkeit. Kargheit und Blässe sind nicht die Sache der Malerin, sie hält es mehr mit freundlicher Buntheit, die besonders ältere Betrachter ins Schwärmen geraten lassen dürfte. Wenn man weiß, wie viel Mühe ein einziges Bild verlangt, dann erahnt man die zähe Vitalität der weit über 80-jährigen. Die Bilder sind im so genannten kleinen Saal des Hauses zu sehen und auch öffentlich zugänglich. „Bei Hermann Srb an der Kultür klopfen“, empfiehlt Frank Schiwek Interessenten.
______________________________________________________________________________ Mitten ins Herz:Schau „Rückkehr in die Fremde“
Diese Ausstellung im Haus „Luise“ des ABiSA in der Moskauer Straße Schönebecks hat Fortsetzungen an weiteren Orten und das manchmal zu oft verwendete Wort „Engagement“ tatsächlich verdient: Jugendliche eines Projektes des Landesverbandes Sachsen-Anhalt des Bundes der Vertriebenen, der in Schönebeck auch Russlanddeutsche vertritt, haben mit Verve, Mühe, Gefühl, Geschichtssinn und gestalterischer Präzision Schautafeln unter dem Thema „Heimkehr in die Fremde“ gestaltet. Die Tafeln zeigen anschaulich die aktuellen Probleme, historischen Hintergründe, Motive und Geschichten russlanddeutscher Migranten nach der Übersiedlung nach Deutschland. Die Ausstellung ist authentisch, weil sie Originaldokumente und individuelle Fallbeispiele zeigt. Die Ausstellung bildet, weil sie die Geschichte der Aus- und Einwanderung Deutscher in Russland analytisch illustriert und dabei anschaulich düstere Epochen von der Zarenzeit über Stalin bis in die schwierige Neuzeit durchwandert. Und die Ausstellung geht mitten ins Herz, weil man persönliche Schicksale nachvollziehen kann und weiß, welche Brüche beispielsweise Kinder, Jugendliche, Freunde oder Verliebte erleben, die abrupt getrennt von ihren Nächsten mit nach Deutschland gehen müssen nach dem ungeschriebenen Gesetz „Halb zog man sie, halb sanken sie hin“. In Deutschland angekommen, sind viele ungewollt „sprachlos, heimatlos, arbeitslos und chancenlos.“ Nicht zuletzt werden gegenseitige Vorurteile dargestellt, die manchem die Augen öffnen dürften. Julia Schneider und ihre Mitstreiter(innen) haben eine eindrucksvolle Dokumentation geschaffen, welche den aufgeschlossenen Betrachter anders aus ihrer Präsentation herausgehen lassen werden, als er hereingekommen war. Galina Gubenko vom BdV: „Wir wollten einfach nur die Distanz und die Vorurteile zwischen Deutschen und Russlanddeutschen verringern helfen.“ Vielleicht tut diese Ausstellung mehr für Integration und Toleranz als manche Sonntagsrede Berliner Politiker. Texte und Bilder Herr Wannewitz _______________________________________________________________________
Marktplatz zum Persönlichen Budget
Das Bundesministerium für Arbeit und
Soziales hat im Internet einen Marktplatz mit Informationen zum
Persönlichen Budget gestartet. Er ist zu finden auf der Seite
www.budget.bmas.de. Beim Projekt Marktplatz können Menschen mit Behinderungen
sich über die Anbieter von ambulanten oder stationären Teilhabe- und
Rehabilitationsleistungen informieren und in einem nächsten Schritt auch
Leistungen einkaufen.
Der Paritätische 2/2010
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Plauderei unter Frauen
Liebevoll dekorierte Tische, jede Menge
selbstgebackener Kuchen, Kaffee und Tee- die Frauen können kommen! Und
das taten sie auch zahlreich. Am gestrigen Frauentag hatte der
Allgemeine Behindertenverband in den "Punkt 12" eingeladen, wo die Damen
nicht nur eine nette Runde unter sich, sondern auch ein paar
Lesebeispiele aus dem Buch Freundesland- Erinnerungen von Rut Brandt
erwarteten. SPD- Landtagsabgeordnete Petra Grimm- Benne freute sich,
diese vorlesen zu dürfen. "Ich mag Biographien besonders. Sie geben
einen Einblick in das Leben von anderen Menschen und manchmal finden
sich sogar Parallelen zu einem selbst." Nachdem Grimm- Benne zwei
Passagen vorgelesen hatte, entstand gleich eine nette Unterhaltung
zwischen den etwa 15 Gästen. Egal ob Jung oder Alt, jeder hatte eine
Meinung zu den vorgetragenen Zeilen. "Das war mal was Lehrreiches am
Frauentag", sagte eine Schönebeckerin am Schluss.
Volksstimme 8.3.2010
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Achtung: Mops im Rollstuhl
Mops "Billy" läuft mit seinem Hunde- Rollstuhl in
Hamburg über den Gehweg
Weil er krank ist und nicht mehr laufen
kann, hat ein Mops in Hamburg einen Hunderollstuhl bekommen. Der elf
Jahre alte Mops "Billy" leidet an einer unheilbaren
Wirbelsäulenerkrankung und kann seine Hinterbeine nicht mehr bewegen.
Doch mit Hilfe des Rollis geht er wieder täglich im Hamburger Stadtteil
Eimsbüttel in Begleitung seines Herrchens Gassi.
Volksstimme 9.3.2010
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Volkswagen Mitarbeiter spenden fünf
Schwerbehindertenvereinen rund
7.200 Euro
5:0 in Oebisfelde- Übergabe der Volkswagen
Belegschaftsspende an Vertreter von fünf Schwerbehindertenvereine durch
Leopold Paeth (achter v. l.) und Klaus Wenzel (zehnter v. l.) im Beisein
des Ortsbürgermeisters von Oebisfelde, Sven Groneberg (zweiter v. r.)
und der Bürgermeisterin der Stadt Oebisfelde-Weferlingen, Silke Wolf
(erste v. r.)
Volkswagen Belegschaft mit der Ehrenurkunde des
Behindertenkreises Oebisfelde ausgezeichnet (v.l.): Leopold Paeth, Klaus
Wenzel, Rita Glaß (Kassenwartin) und Bernd Menzel
Ehrenurkunde des Behindertenkreises Oebisfelde
Belegschaft mit „Ehrenurkunde für Verdienste um Menschen mit
Behinderungen“ ausgezeichnet
Belegschaftsspende 2009.
Text und Bild Volkswagen AG
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Transporter hilft Behinderten
Am 3.Februar übergab Gerd Micheel, Vorsitzender des
Pro Handicap e. V., gemeinsam mit Halles Oberbürgermeisterin Dagmar
Szabados dem Allgemeinen Behindertenverband Halle in der Ernst- Abbe' -
Straße 24b einen Transporter. Gemeinsam mit seinen Vereins-Mitstreitern
hatte er es geschafft, innerhalb von 2 Jahren den dringend benötigten
Behindertentransporter im Wert von 38000 Euro über Sponsorenmittel zu
finanzieren. Amtsblatt 10.02.10 Foto T. Ziegler
_________________________________________________________ Persönliches Urlaubspaket: "Barrierefreiheit für alle"
Behindertenbeirat und Tourismusverband arbeiten an
Reisebroschüre für die Altmark Mitglieder des Behindertenbeirates des Landkreises Stendal trafen
sich am Mittwoch zum Ersten Mal 2010. Kurz nach dem Jahreswechsel haben
sie ein neues Projekt - die Altmark soll für alle Touristen barrierefrei
werden. Wie weit es bis dahin ist und was bereits erreicht wurde, fasste
Frank Schiwek zusammen. Treppenstufen, Fahrkartenautomat und Bahnsteigkante, diese Bilder
zeigte Frank Schiwek den Mitgliedern des Behindertenbeirats. Die
Bildreihe endet mit dem Wort "Unsicherheiten", das nun vor den
Teilnehmern an der Wand prangt. Sie alle haben es wohl schon einmal
erlebt, sind mit dem Rollstuhl an steilen Treppen nicht weitergekommen,
konnten mit dem nicht blindengerechten Fahrkartenautomaten wenig
anfangen. Besonders im Erholungsurlaub, Hürden, die zum Negativerlebnis
werden können. Mittwochnachmittag stellt der Geschäftsführer des
allgemeinen Behindertenverbandes Sachsen Anhalts die Fortschritte im
Projekt "BASA-Nord" vor. Barrierefreies Salzland bedeutet inhaltlich
einfaches Reisen für Menschen mit Handicap. Von dem kleinen gelben
Katalog lächeln Betrachtern Beiratsvorsitzender Marcus Graubner und
seine Frau entgegen. Angebote sind symbolisch gekennzeichnet, inwiefern
sie für geh-, seh- oder hörbehinderte Menschen passend sind. Auch für
die Altmark soll es in Zukunft solch einen Katalog für barrierefreie
Reisetouren geben. Das der Weg bis dahin hart und steinig ist, zeigen
die Ausführungen Schiweks. Nachdem das passende Personal durch die BASA
angeleitet wurde, erfasste der Verband internes Analysematerial. Wo sind
Stufen gekennzeichnet, wie hoch ist die Klingel angebracht? Kleine
Beispiele, die das Leben Behinderter erschweren können. In einer
Datenbank werden die Ergebnisse gesammelt. "Hier wird für jeden sein
persönliches und auf ihn angepasstes Urlaubspaket nach dem
Baukastenprinzip zusammengestellt", weist Schiwek auf die Vorzüge des
Internetauftritts hin. Unter dem Punkt " Hansewege" können
zukünftige Touristen unter anderem Stendal erkunden. Nach einer
Stadtrundfahrt trinken die Besucher einen Kaffee in der "Rösterei", um
anschließend Tierpark und Dom zu besuchen. Bei der Tour "Im Herzen der
Altmark" geht es nachdem Besuch der "Goldenen Laus" und Mittagessen in
Bismark zum Hohenwulscher Naturlehrpfad und dem Schäplitzer
Bauerngarten. Schiwek betont jedoch, dass dies nur Beispielausflüge
seien. Damit diese Angebote so vermarktet werden könnten, müssten sie
zuvor erprobt werden. Eine Aufgabe, die die Mitglieder des Beirates gern
und zügig in Angriff nehmen wollen. Dies nicht allein. "Wir sind dabei",
beteuert Mandy Hodum nach dem Vortrag. So wolle der Tourismusverband
Altmark an dem Projekt mitarbeiten, keine separaten Anläufe starten. "
Dieses Integrationsmodell wird teil unserer Angebotskette werden",
verspricht Hodum der Runde, die sich sichtlich darüber freut, denn
Partner seien sehr wichtig, so Schiwek. "Sagen wir Tourismus für alle",
fragte Graubner. Immerhin müsse man dies bei der Gestaltung des
Kataloges beachten. "Als 'Marcus' suche ich bei Reiseangeboten immer
unter dem Begriff barrierefrei". Das dies jedoch nicht nur bei
gehandicapten Menschen der Fall sei, daran erinnern sich alle schnell.
Immerhin hätten Familien mit Babys ähnliche Sorgen. "Ob mit Kinderwagen,
oder Rollstuhl, wir wollen Barrierefreiheit für alle", so die einhellige
Meinung. Das dies nicht nur für die Altmärker von Vorteil wäre, weiß der
Geschäftsführer des allgemeinen Behindertenverbandes in Sachsen Anhalt
sehr wohl. Für touristische Unternehmen würde sich solch ein Angebot
ebenfalls positiv auswirken. Zumal BASA- Nord bereits Erfolge erbracht
hat. So würden die Mitarbeiter und Projektbetreuer der landkreislichen
Gesellschaft für Arbeitsförderung und Sanierung Uenglingen die
praktische Arbeit erledigen, Probleme im Vorfeld erkennen und sie
möglichst beheben. Graubners Ziel scheint klar, "Wir wollen einen
Leuchtturm schaffen, für die Altmark", ob nun auf dem Hanseweg, auf dem
alten Heerstraßen oder auf Bismarcks Spuren. Und an Hodum gewendet,
weist er noch einmal auf eine für ihn ganz wichtige Sache hin:" Wir
müssen unseren Senf dazugeben". Text und Bild: Christina Dörfling Altmarkzeitung,
19.02.2010 Ein Danke für 110 helfende Hände
Selten im Vordergrund und trotzdem konnte die
Volksstimme 55 Ehrenamtliche des Allgemeinen Behindertenverbandes auf
ein Foto bekommen. Mit einer großen "Dankeveranstaltung" hat sich gestern der Allgemeine
Behindertenverband in Sachsen-Anhalt bei seinen ehrenamtlichen Helfern "Ein Ehrenamtlicher hat jeden Tag ein Danke verdient“, ist Frank
Schiwek überzeugt. Dass der Schönebecker diesen Satz nicht nur sagt,
weil er selbst solch ein unentgeltliches Amt bekleidet – er ist
ehrenamtlicher Geschäftführer des Allgemeinen Behindertenverbandes in
Sachsen- Anhalt (ABiSA) – zeigte er gestern während einer
Festveranstaltung des Verbandes in Schönebeck. Anlässlich seines
20-jährigen Bestehens hat sich der Vorstand entschieden, in diesem Jahr
zum ersten Mal seinen ehrenamtlichen Helfern ein grossangelegtes Danke
auszusprechen. 55 Frauen und Männer aus ganz Sachsen-Anhalt waren der
Einladung schließlich gefolgt. Sie vertraten die Parkinson
Regionalgruppe Schönebeck, ABiSA- Regionalgruppe Salzland,
Behindertenkreis Oebisfelde, Allgemeiner Behindertenverband in Halle, VS: Foto und Text K. Radunski
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