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Allgemeiner Behindertenverband 
in Sachsen-Anhalt (ABiSA) e.V.
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Volkswagen Mitarbeiter spenden fünf

 Schwerbehindertenvereinen rund

7.200 Euro

 

5:0 in Oebisfelde- Übergabe der Volkswagen Belegschaftsspende an Vertreter von fünf Schwerbehindertenvereine durch Leopold Paeth (achter v. l.) und Klaus Wenzel (zehnter v. l.) im Beisein des Ortsbürgermeisters von Oebisfelde, Sven Groneberg (zweiter v. r.) und der Bürgermeisterin der Stadt Oebisfelde-Weferlingen, Silke Wolf (erste v. r.)

Volkswagen Belegschaft mit der Ehrenurkunde des Behindertenkreises Oebisfelde ausgezeichnet (v.l.): Leopold Paeth, Klaus Wenzel, Rita Glaß (Kassenwartin) und Bernd Menzel

Ehrenurkunde des Behindertenkreises Oebisfelde

Belegschaft mit „Ehrenurkunde für Verdienste um Menschen mit Behinderungen“ ausgezeichnet


Oebisfelde/Wolfsburg, 23. Februar 2010 – Fünf Schwerbehindertenvereine nahmen am Dienstag in Oebisfelde-Weferlingen eine Volkswagen Belegschaftsspende von insgesamt 7.189,21 Euro entgegen. Die Einrichtungen aus Wolfsburg sowie aus den benachbarten Landkreisen Börde (Sachsen-Anhalt), Gifhorn und Uelzen finanzieren damit die Anschaffung dringend benötigter Arbeitsmaterialien und Bürogeräte sowie die Durchführung von Vorträgen und Freizeiten für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Stellvertretend für die Volkswagen Mitarbeiter überreichten der Betriebsrat und Vorsitzende des Sozialausschusses, Klaus Wenzel, gemeinsam mit Leopold Paeth vom Personalwesen die Belegschaftsspende an die Vertreter der fünf Vereine. „Die Wolfsburger Kolleginnen und Kollegen von Volkswagen unterstützen gemeinnütziges Engagement überall dort, wo Volkswagen Mitarbeiter leben. Gerade wenn es um die Arbeit mit Menschen mit Behinderung geht, helfen wir besonders gern“, sagte Wenzel, der zugleich Vertrauensperson der Schwerbehinderten bei Volkswagen ist. Paeth hob hervor: „Die gesellschaftliche Verantwortung von Volkswagen endet nicht an unseren Werkstoren. Mit der Belegschaftsspende fördern wir bewusst Sozialprojekte auch von Einrichtungen und Vereinen aus dem weiteren Umkreis, wie die heutige Spendenübergabe im sachsenanhaltinischen Oebisfelde zeigt.“ Der Leiter des Behindertenkreises Oebisfelde, Bernd Menzel, dankte der Volkswagen Belegschaft für deren Unterstützung in den vergangenen zwölf Jahren. Im Beisein der Bürgermeisterin der Stadt Oebisfelde-Weferlingen, Silke Wolf, des ehrenamtlichen Ortsbürgermeisters von Oebisfelde, Sven Groneberg, sowie von Stadträten aller Fraktionen überreichte Menzel den beiden Volkswagen Vertretern, Wenzel und Paeth, die erstmals verliehene Ehrenurkunde des Behindertenkreises Oebisfelde. Der 26 Mitglieder zählende Verein zeichne damit die Volkswagen Belegschaft für selbstlose Verdienste um Menschen mit Behinderungen aus, so Menzel.

Die Volkswagen Belegschaftsspende teilen sich folgenden Einrichtungen und Vereine: Der Blinden- und Sehbehindertenverband, Region Südost-Niedersachsen, erhält 2.500 Euro für die Anschaffung von Diktiergeräten und Leselupen. An die Lebenshilfe für geistig und körperlich Behinderte im Kreis Uelzen gehen 2.239,21 Euro, die damit Freizeiten für Familien mit mehrfachbehinderten Kindern finanziert. Vorträge und Freizeitangebote des Behindertenkreises Oebisfelde werden mit 1.500 Euro gefördert. Der Kreisverband Gifhorn/Wolfsburg für die Rehabilitation und Interessenvertretung von Behinderten wird mit 500 Euro bei der Renovierung und Ausstattung seiner Büroräume unterstützt, der Behindertenbeirat Wolfsburg nahm 450 Euro für ein multifunktionales Kopiergerät entgegen.
 

Belegschaftsspende 2009.

Die Mitarbeiter des Wolfsburger Volkswagen Werks haben im vergangenen Jahr rund 335.000 Euro als Belegschaftsspende gesammelt. Sie kommt Einrichtungen und Organisationen in Wolfsburg sowie ein den Landkreisen Börde (Sachsen-Anhalt), Gifhorn, Helmstedt, Peine und Uelzen zugute. Damit können sie langfristige Projekte sowie dringend benötigtes Verbrauchs- und Büromaterial finanzieren.

      Text und Bild Volkswagen AG

 

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Transporter hilft Behinderten

Am 3.Februar übergab Gerd Micheel, Vorsitzender des Pro Handicap e. V., gemeinsam mit Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados dem Allgemeinen Behindertenverband Halle in der Ernst- Abbe' - Straße 24b einen Transporter. Gemeinsam mit seinen Vereins-Mitstreitern hatte er es geschafft, innerhalb von 2 Jahren den dringend benötigten Behindertentransporter im Wert von 38000 Euro über Sponsorenmittel zu finanzieren.

 

Amtsblatt 10.02.10 Foto T. Ziegler

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Persönliches Urlaubspaket:

"Barrierefreiheit für alle"

 

 

Behindertenbeirat und Tourismusverband arbeiten an Reisebroschüre für die Altmark

Mitglieder des Behindertenbeirates des Landkreises Stendal trafen sich am Mittwoch zum Ersten Mal 2010. Kurz nach dem Jahreswechsel haben sie ein neues Projekt - die Altmark soll für alle Touristen barrierefrei werden. Wie weit es bis dahin ist und was bereits erreicht wurde, fasste Frank Schiwek zusammen.

Treppenstufen, Fahrkartenautomat und Bahnsteigkante, diese Bilder zeigte Frank Schiwek den Mitgliedern  des Behindertenbeirats. Die Bildreihe endet mit dem Wort "Unsicherheiten", das nun vor den Teilnehmern an der Wand prangt. Sie alle haben es wohl schon einmal erlebt, sind mit dem Rollstuhl an steilen Treppen nicht weitergekommen, konnten mit dem nicht blindengerechten Fahrkartenautomaten wenig anfangen. Besonders im Erholungsurlaub, Hürden, die zum Negativerlebnis werden können. Mittwochnachmittag stellt der Geschäftsführer des allgemeinen Behindertenverbandes Sachsen Anhalts die Fortschritte im Projekt "BASA-Nord" vor. Barrierefreies Salzland bedeutet inhaltlich einfaches Reisen für Menschen mit Handicap. Von dem kleinen gelben Katalog lächeln Betrachtern Beiratsvorsitzender Marcus Graubner und seine Frau entgegen. Angebote sind symbolisch gekennzeichnet, inwiefern sie für geh-, seh- oder hörbehinderte Menschen passend sind. Auch für die Altmark soll es in Zukunft solch einen Katalog für barrierefreie Reisetouren geben. Das der Weg bis dahin hart und steinig ist, zeigen die Ausführungen Schiweks. Nachdem das passende Personal durch die BASA angeleitet wurde, erfasste der Verband internes Analysematerial. Wo sind Stufen gekennzeichnet, wie hoch ist die Klingel angebracht? Kleine Beispiele, die das Leben Behinderter erschweren können. In einer Datenbank werden die Ergebnisse gesammelt. "Hier wird für jeden sein persönliches und auf ihn angepasstes Urlaubspaket nach dem Baukastenprinzip zusammengestellt", weist Schiwek auf die Vorzüge des Internetauftritts hin.  Unter dem Punkt " Hansewege" können zukünftige Touristen unter anderem Stendal erkunden. Nach einer Stadtrundfahrt trinken die Besucher einen Kaffee in der "Rösterei", um anschließend Tierpark und Dom zu besuchen. Bei der Tour "Im Herzen der Altmark" geht es nachdem Besuch der "Goldenen Laus" und Mittagessen in Bismark zum Hohenwulscher Naturlehrpfad und dem Schäplitzer Bauerngarten. Schiwek betont jedoch, dass dies nur Beispielausflüge seien. Damit diese Angebote so vermarktet werden könnten, müssten sie zuvor erprobt werden. Eine Aufgabe, die die Mitglieder des Beirates gern und zügig in Angriff nehmen wollen. Dies nicht allein. "Wir sind dabei", beteuert Mandy Hodum nach dem Vortrag. So wolle der Tourismusverband Altmark an dem Projekt mitarbeiten, keine separaten Anläufe starten. " Dieses Integrationsmodell wird teil unserer Angebotskette werden", verspricht Hodum der Runde, die sich sichtlich darüber freut, denn Partner seien sehr wichtig, so Schiwek. "Sagen wir Tourismus für alle", fragte Graubner. Immerhin müsse man dies bei der Gestaltung des Kataloges beachten. "Als 'Marcus' suche ich bei Reiseangeboten immer unter dem Begriff barrierefrei". Das dies jedoch nicht nur bei gehandicapten Menschen der Fall sei, daran erinnern sich alle schnell. Immerhin hätten Familien mit Babys ähnliche Sorgen. "Ob mit Kinderwagen, oder Rollstuhl, wir wollen Barrierefreiheit für alle", so die einhellige Meinung. Das dies nicht nur für die Altmärker von Vorteil wäre, weiß der Geschäftsführer des allgemeinen Behindertenverbandes in Sachsen Anhalt sehr wohl. Für touristische Unternehmen würde sich solch ein Angebot ebenfalls positiv auswirken. Zumal BASA- Nord bereits Erfolge erbracht hat. So würden die Mitarbeiter und Projektbetreuer der landkreislichen Gesellschaft für Arbeitsförderung und Sanierung Uenglingen die praktische Arbeit erledigen, Probleme im Vorfeld erkennen und sie möglichst beheben. Graubners Ziel scheint klar, "Wir wollen einen Leuchtturm schaffen, für die Altmark", ob nun auf dem Hanseweg, auf dem alten Heerstraßen oder auf Bismarcks Spuren. Und an Hodum gewendet, weist er noch einmal auf eine für ihn ganz wichtige Sache hin:" Wir müssen unseren Senf dazugeben".

 

Text und Bild: Christina Dörfling Altmarkzeitung, 19.02.2010

 

 

Ein Danke für 110 helfende Hände

Selten im Vordergrund und trotzdem konnte die Volksstimme 55 Ehrenamtliche des Allgemeinen Behindertenverbandes auf ein Foto bekommen.

 

Mit einer großen "Dankeveranstaltung" hat sich gestern der Allgemeine Behindertenverband in Sachsen-Anhalt bei seinen ehrenamtlichen Helfern
bedankt. 55 Frauen und Männer vertraten die einzelnen Verbände, die sich in ganz Sachsen-Anhalt engagieren.

"Ein Ehrenamtlicher hat jeden Tag ein Danke verdient“, ist Frank Schiwek überzeugt. Dass der Schönebecker diesen Satz nicht nur sagt, weil er selbst solch ein unentgeltliches Amt bekleidet – er ist ehrenamtlicher Geschäftführer des Allgemeinen Behindertenverbandes in Sachsen- Anhalt (ABiSA) – zeigte er gestern während einer Festveranstaltung des Verbandes in Schönebeck. Anlässlich seines 20-jährigen Bestehens hat sich der Vorstand entschieden, in diesem Jahr zum ersten Mal seinen ehrenamtlichen Helfern ein grossangelegtes Danke auszusprechen. 55 Frauen und Männer aus ganz Sachsen-Anhalt waren der Einladung schließlich gefolgt. Sie vertraten die Parkinson Regionalgruppe Schönebeck, ABiSA- Regionalgruppe Salzland, Behindertenkreis Oebisfelde, Allgemeiner Behindertenverband in Halle,
Allgemeiner Behindertenverband Stendal und Umgebung, Behindertenverband Querfurt, Förderverein der Schule für Lernbehinderte Burg, Behindertenverband Calbe und Verein für barrierefreies Umfeld Magdeburg.
„Oft werden Hilfen im Hintergrund ohne viele Worte, aber leider auch ohne entsprechende Würdigung geleistet“, sagte ABiSA-Vorsitzender Jürgen
Hildebrand in seiner kleinen Ansprache. „Mein Dank an euch ist umso herzlicher, da in der heutigen Zeit das Ehrenamt etwas zu sein scheint, an
dem sich weniger Menschen beteiligen wollen“, betonte Hildebrand, der sich sichtlich freute, die landesweit helfenden Frauen und Männer einmal an einem Ort zusammengeführt zu haben. „Unsere Mitglieder sollen ein Stückchen näher zueinander finden“, sagte Frank Schiwek, der mit seinen sieben Vorstandskollegen gestern die Bewirtung der 55 Gäste übernahm. Zu einem Dank an die Ehrenamtlichen gehöre das dazu, sagte er schmunzelnd.

 

 VS: Foto und Text K. Radunski

 

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