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1992 Auf Anraten und Drängen des ABiSA e.V. erfolgt unter der Regierung des Ministerpräsidenten Werner Münch am 02.06.1992 der Kabinettsbeschluss zur Berufung eines hauptamtlichen Landesbehindertenbeauftrag-
ten
für das Land
Sachsen – Anhalt.
1994 Der ABiSA organisiert gemeinsam mit der Architekten-
kammer
Sachsen – Anhalt die
1.
Landesbaukonferenz. In
Verbindung und als Ergebnis dieser Konferenz wurde durch
die damalige Sozialministerin
Dr. Kuppe der Runde Tisch und der Landesbehindertenbeirat mit
seinen Arbeitsgruppen
ins Leben gerufen. 1998
Am 27. Juni 1998 richtet der ABiSA e.V. seine 2.
Landeskonferenz „Barrierefreies Sachsen- Anhalt“ aus. verbänden und -organisationen mit Politik und Wirtschaft Aufgaben bei der Gestaltung eines barrierefreien Landes
Sachsen- Anhalt. ein
Landesbehindertengleichstellungsgesetz für das Land Sachsen
– Anhalt. Der ABiSA nahm an den Anhörungen zu den verschieden-
en Gesetzentwürfen
teil und gehörte somit zu den aktiven Mitgestaltern
im Gesetzgebungsverfahren. Letztlich erhielt das
Land Sachsen - Anhalt als zweites Bundesland ein Gleichstellungsgesetz. 2001 Mit der 3. Landeskonferenz „Sachsen- Anhalt- Touris- mus für alle“ nahm der ABiSA am 22.09.2001 eine weit- ere Etappe in Angriff, um Barrieren, Benachteiligungen und Diskriminierungen abzubauen. Als Ergebnis der Konferenz installierte die Landesmarketinggesellschaft einen Beirat für
den barrierefreien
Tourismus.
2003 2003" organisierte der ABiSA seine 4.Landeskonferenz, die zum ersten Mal mit internationaler Beteiligung statt- fand. Gemeinsam mit den Behindertenverbänden der tschech- ischen und slowakischen Republik, sowie anderen Interessen- vertretern aus Sachsen-Anhaltdiskutierte man zum Thema "Behindertenrechte in Deutschland" auch über den Weg zu einem sozial gerechten und barrierefreien Europa.
2004 Im Anschluss an das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 erfüllt der ABiSA die vielen Absichtser- klärungen und Interessenbekundungen mit Leben und führte aus europäischer Ebene das Projekt "Kunst kennt keine Barrieren" durch. Im Rahmen einer Wanderausstellung wur- den Werke behinderter Künstlerinnen und Künstler aus der slowakischen Republik und aus Sachsen-Anhalt in verschie- denen Orten unseres Bundeslandes ausgestellt.
2005 Der barrierefreie Tourismus ist erneut Hauptschwerpunkt der Arbeit des Verbandes. Gemeinsam mit anderen Interessen- vertretern von Menschen mit Behinderungen und Vertretern touristischer Einrichtungen wird am Aufbau einer zentralen Koordinierungsstelle für barrierefreien Tourismus im Land Sachsen-Anhalt gearbeitet. Dazu werden modellhaft grund- legende Parameter des barrierefreien Bauens an Einrichtung- en, wie z.B. dem SOLEQUELL in Schönebeck-Bad Salzelmen geprüft und umgesetzt. Gleichzeitig bildet der Verband einen Modellbetrieb "Barrierefreies Salzland", der konkrete Vorhab- en erproben und umsetzen soll, um einerseits die wirtschaft- lichen Chancen des barrierefreien Tourismus zu nutzen und andererseits die gemachten Erfahrungen auch in anderen Landesteilen anwenden und nutzen helfen soll.
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